Grippezeit: Das einfache Hygiene-Prinzip, das den Körper widerstandsfähiger macht

Share this post :

Facebook
Twitter
LinkedIn
Pinterest

Die Welle kommt jedes Jahr. Büros leeren sich, Termine werden abgesagt, und plötzlich scheint niemand mehr gesund zu bleiben. Viele setzen in dieser Zeit auf teure Präparate oder angesagte Superfoods. Dabei liegt der wirksamste Schutz oft dort, wo kaum jemand konsequent hinsieht: bei der täglichen Hygiene.

Die unterschätzte Schwachstelle im Alltag

Der größte Fehler in der Grippesaison ist mangelnde Disziplin bei einer scheinbaren Selbstverständlichkeit – dem richtigen Händewaschen. Viren gelangen meist über die Hände in den Körper, wenn unbewusst Mund, Nase oder Augen berührt werden. Wer hier konsequent ist, schließt eine der größten Eintrittspforten für Erreger und stärkt die eigene Abwehr deutlich, noch bevor andere Maßnahmen überhaupt greifen können.

Wenn der Körper plötzlich abbaut

Neben der Handhygiene spielt ein weiterer Faktor eine entscheidende Rolle: Feuchtigkeit. Die Schleimhäute sind die erste Schutzbarriere des Körpers. Werden sie durch trockene Heizungsluft ausgetrocknet, haben Viren leichtes Spiel.

Wie schnell das gehen kann, habe ich selbst erlebt. Beim Testen eines neuen Parfums fiel plötzlich auf, dass der Geruchssinn fehlte. Ein leichtes Halskratzen wurde ignoriert, am nächsten Tag folgten Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und ein massives Schwächegefühl. Ein klares Signal, dass der Körper kapituliert hatte.

Ruhe ist keine Option, sondern Pflicht

Meine Hausärztin brachte es auf den Punkt. Ihre Empfehlung war eindeutig: Ruhe. Dauerstress schwächt das Immunsystem und verlängert jede Erkrankung. Ergänzend bewährten sich klassische Begleiter wie Hühnersuppe, frisch gepresster Orangensaft, Ingwertee und etwas Zimt. Ausreichender Schlaf ist in dieser Phase kein Luxus, sondern ein zentraler Teil der Regeneration.

Einfacher Hausbrauch zur Unterstützung der Atemwege

Abschließend kann auch ein einfacher Hausbrauch zur Linderung beitragen. Das Inhalieren von heißem Wasserdampf befeuchtet die Atemwege und erleichtert das Abhusten. Zwei- bis dreimal täglich einen Topf mit Wasser aufkochen, einen Teelöffel Salz hinzufügen, ein Handtuch über den Kopf legen und den Dampf ruhig einatmen.

Wer es intensiver mag, kann statt Salz einen kleinen Splitter Mentholstein ins Wasser geben. Diese Variante habe ich vor Jahren in Dubai kennengelernt, wo mir ein Einheimischer diesen Trick gezeigt hat. Der warme Dampf hält die Schleimhäute feucht, löst festsitzenden Schleim und kann das Atmen spürbar erleichtern.

Hier könnte Ihre Werbung stehen

Jetzt auf Lifestyleflüsterer werben
Neueste Meldungen
Kategorien

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter kostenlos und bleiben Sie immer Up2Date!