ÖSTERREICH. Das Kult-Eis Brickerl läutet ein Rekordjahr ein, in dem Eskimo mit dem fünfschichtigen Volcanix und luxuriösen Magnum-Sorten die Grenzen des Genusses für alle Eisliebhaber in Österreich neu definiert.
Der Frühling 2026 steht in Österreich ganz im Zeichen des Gefrierfachs. Selten zuvor war die Vorfreude auf die ersten warmen Sonnenstrahlen so eng mit der Rückkehr einer Legende verknüpft: Das Kult-Eis Brickerl feiert ein fulminantes Comeback und löst landesweit eine Welle der Nostalgie aus. Doch wer glaubt, Eskimo ruhe sich auf dem Erfolg des Klassikers aus, täuscht sich gewaltig. Die Saison 2026 wird als das Jahr der extremen Innovationen in die Geschichte eingehen. Von Haute-Couture-Inspirationen bis hin zu technologischen Spielereien für die Gaming-Generation – die heimische Tiefkühltruhe wird zum Schauplatz für kulinarische Experimente, die weit über das gewöhnliche Vanilleeis hinausgehen.
Revolution am Stiel: Fünf Schichten und patentierter Knack
Die wohl spektakulärste Neuheit für alle „Mr. & Mrs. Lava-Lovers“ ist das Volcanix. Es markiert einen Meilenstein in der europäischen Eisproduktion als das erste Eis mit insgesamt fünf verschiedenen Schichten. Diese architektonische Meisterleistung der Eiskunst verspricht eine Textur-Explosion, die den Gaumen fordert. Parallel dazu revolutioniert Cremissimo das Segment für den heimischen Couch-Genuss.
Mit dem neuen „Soft & Crunchy“-Konzept wird eine patentierte Zwei-Kammer-Verpackung eingeführt. Diese erlaubt es den Genießern, das weiche Eis erst unmittelbar vor dem Verzehr mit knackigen Toppings selbst zu mischen. Damit gehört aufgeweichtes Krokant der Vergangenheit an, und das individuelle Genusserlebnis rückt in den Fokus. Wer es lieber fruchtig und handlich mag, greift zu den neuen Solero Bon Bons, die das beliebte Fruchteis in ein praktisches Snack-Format verwandeln.

Zwischen Haute Couture und Gaming-Welten
Ein Hauch von Luxus weht durch die Freibäder, wenn Magnum seine neuesten Kreationen präsentiert. Inspiriert von der Welt der hohen Schneiderkunst, der Haute Couture, erscheinen die „Signature Sorten“ La Pistache und La Pêche. Diese Sorten zielen auf ein modebewusstes Publikum ab, das Eis nicht nur als Erfrischung, sondern als Lifestyle-Accessoire betrachtet.
Den krassen Gegenpol dazu bildet die Kooperation mit dem Gaming-Giganten Minecraft. Das neue Stieleis im pixeligen Look des legendären Computerspiels bietet einen digitalen Mehrwert: Über einen QR-Code auf dem Holzstiel lassen sich exklusive Character-Creator-Items im Spiel freischalten. Damit verschmelzen die reale Erfrischung am Badesee und die virtuelle Welt der Bausteine zu einem hybriden Freizeiterlebnis, das besonders die junge Zielgruppe (und junggebliebene Gamer) abholt.
Das Comeback der Klassiker in modernem Gewand
Trotz aller High-Tech-Innovationen bleibt die Liebe zum Bewährten das Fundament der österreichischen Eiskultur. Das Cornetto Max Pistachio bringt das Trend-Aroma Pistazie in die Waffel, während der Twister Frrreeze mit seiner ungewöhnlichen eckigen Form frischen Wind in das Segment der Wassereise bringt. Eis wird in Österreich längst nicht mehr nur als Mittel gegen die Hitze gesehen, sondern als ganzjähriges Wohlfühlerlebnis.
Ob als Belohnung nach einem harten Unitag, beim Spaziergang im Prater oder als Begleiter im Kino – die Eissaison 2026 bricht mit alten Konventionen. Es ist Zeit, die Winterjacken endgültig zu verstauen und Platz für Badehose und Bikini zu machen, denn die kommenden Monate versprechen, die geschmacklich intensivsten seit Jahrzehnten zu werden.
Ein Bericht von Journalist Tom Leitner



