Das Salzkammergut ist mehr als Seen, Berge und Postkartenmotive. Es ist eine Region voller Charaktere, Brüche und Lebensgeschichten. Genau dort setzt „ned zwida – der Salzkammergut-Podcast“ an. Seit dem Sommer 2024 holen Robert Steiner und Peter Zeitlhofer Menschen vors Mikrofon, die sonst oft im Hintergrund bleiben – und geben ihnen Zeit.
Gespräche ohne Filter
Keine schnellen Fragen, kein oberflächlicher Talk. In rund einstündigen Gesprächen entstehen Porträts, die bleiben. „Wir wollten von Anfang an keine Kurzinterviews. Uns interessiert, was Menschen antreibt – und was das Salzkammergut mit ihnen macht“, sagt Moderator Robert Steiner. Diese Haltung prägt jede Folge – ruhig, offen und oft überraschend ehrlich.
Ein akustisches Archiv der Region
Mehr als 70 Episoden sind inzwischen erschienen. Gastgeber und Handwerker, Künstler und Bergmenschen, Macher und stille Persönlichkeiten erzählen von ihrem Leben, ihren Entscheidungen und ihrer Heimat. Woche für Woche hören tausende Menschen zu – aus der Region ebenso wie weit darüber hinaus. Für viele wird „ned zwida“ zum akustischen Band zwischen Fernweh und Heimkommen.
Eine Episode, die hängen bleibt
Wie nah der Podcast an den Menschen ist, zeigt Folge 71. Steiner und Zeitlhofer steigen auf die Katrin bei Bad Ischl und treffen Hüttenwirt Roland Schimpl. Er spricht über das Leben zwischen Sommertrubel und Winterruhe, über einen Berg im Wandel – und über einen Lebensweg, der von internationaler Gastronomie bis in die USA führte. Eine Geschichte, in der plötzlich sogar Arnold Schwarzenegger auftaucht.


„Viele verbinden das Salzkammergut mit Landschaft. Wir zeigen, dass die eigentliche Besonderheit die Menschen sind“, sagt Peter Zeitlhofer. „ned zwida“ ist damit mehr als Unterhaltung. Es ist ein genaues Hinhören – inzwischen auch im Bild, denn der Podcast ist seit einigen Wochen zusätzlich als Videopodcast auf YouTube zu sehen.



