STEIERMARK. Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotin: Sanddorn bringt mehrere Nährstoffe mit. Ein Familienunternehmen aus dem steirischen Joglland baut die Beeren an und verarbeitet sie zu Säften, Ölen und weiteren Produkten.
Klein, orange und ausgesprochen sauer: Sanddorn ist die Grundlage des steirischen Familienunternehmens SANDICCA. Tanja und Gabriel Kroisleitner gründeten den Betrieb 2017 im Joglland. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem regionalen Anbau und der Verarbeitung der Beeren.
Sanddorngärten auf rund 860 Metern
Nach Unternehmensangaben wurden die ersten eigenen Bio-Sanddorngärten auf rund 860 Metern Seehöhe angelegt. Weitere Anbauflächen liegen nahe den Nationalparks Donau-Auen und Neusiedler See–Seewinkel. Seit 2025 gehört auch ein Partnerbetrieb im deutschen Jessen an der Elster dazu.
Der dornige Strauch kommt mit Kälte und Trockenheit zurecht. Seine Früchte enthalten unter anderem Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotin. Eine Besonderheit ist das Öl im Fruchtfleisch.
Welche Rolle die Vitamine spielen
Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Diese anerkannten Funktionen der Nährstoffe sind allerdings kein Nachweis dafür, dass ein bestimmtes Sanddornprodukt Krankheiten verhindert oder besser wirkt als andere Vitaminquellen.
Beta-Carotin kann der Körper in Vitamin A umwandeln. Wie viele Nährstoffe ein Sanddornprodukt tatsächlich liefert, hängt von den verwendeten Früchten, der Verarbeitung und der verzehrten Menge ab.
Beim Elixier lohnt sich der Blick auf die Zutaten
SANDICCA verarbeitet die Beeren unter anderem zu einem Frische-Elixier und zu Fruchtfleischöl. Laut Hersteller liefert die empfohlene Tagesportion des Elixiers 55 Milligramm Vitamin C. Das entspricht 69 Prozent des auf der Verpackung verwendeten Nährstoffreferenzwerts.
Das Vitamin C stammt dabei nicht ausschließlich aus Sanddorn: Das Produkt enthält auch Acerolafruchtsaftpulver. Auf der Zutatenliste stehen außerdem Glukosesirup, Maltodextrin und Rübenzucker. Auch bei einem Produkt mit regionalen Früchten lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf die Zusammensetzung.
Ein Beitrag von Thomas Leitner





