ÖSTERREICH. Padel entwickelt sich auch in Österreich immer stärker zum Lifestyle-Sport. Mit „smash“ wächst nun eine junge Marke rasant – unterstützt von prominenten Investoren wie Dominic Thiem, Marc Janko und Leo Hillinger.
Padel ist längst mehr als nur ein neuer Trendsport. Die Mischung aus Tennis und Squash gewinnt auch in Österreich immer mehr Fans – und rund um den Boom entstehen neue Courts, Communities und Lifestyle-Konzepte.
Einer der spannendsten Player dabei ist „smash“. Erst im Frühjahr gestartet, wächst die junge Padel-Marke in hohem Tempo. Nach Unternehmensangaben befinden sich bereits 25 Courts in Betrieb oder Bau, weitere 40 sind in Entwicklung. Insgesamt umfasst die Projektpipeline mittlerweile rund 200 Courts.
Prominente Namen setzen auf den Padel-Trend
Besonders auffällig ist die Investorengruppe hinter „smash“. Tennisstar Dominic Thiem ist als Investor und strategischer Partner an Bord. Neu dazugekommen sind der ehemalige österreichische Fußball-Nationalspieler Marc Janko und Ungarns Ex-Nationalspieler Balázs Dzsudzsák.
Auch Unternehmer und Winzer Leo Hillinger, die früheren Rapid-Profis Guido Burgstaller, Marco Grüll und Maximilian Hofmann sowie die PlanRadar-Gründer Sander Van de Rijdt und Ibrahim Imam gehören zum Kreis der Unterstützer.
Dazu kommen weitere Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Finanzwelt. Viele von ihnen sollen sich nicht nur finanziell beteiligen, sondern auch Netzwerke öffnen und als Botschafter auftreten.
Vom Court zum Treffpunkt
Der erste „smash“-Standort ging im Mai in Bruck an der Leitha an den Start. Danach folgten Mitterndorf, Pörtschach, Pottendorf und Trumau. Im Herbst sollen weitere Standorte in Schwadorf, Breitenfurt und Hainburg eröffnen. Im Dezember folgt Brunn am Gebirge – dort erstmals auch mit Indoor-Courts.
Dabei setzt „smash“ bewusst auf mehr als reine Spielflächen. Einheitliches Design, Sitzbereiche, Community-Events, Workshops und Merchandising sollen aus den Courts moderne Treffpunkte machen.
Dass das Konzept ankommt, zeigt sich laut Unternehmen auch bei den Workshops, die teilweise innerhalb weniger Tage ausgebucht waren. Rund 300 Mitglieder vernetzen sich mittlerweile in regionalen WhatsApp-Gruppen, um Matches zu vereinbaren oder gemeinsame Events zu planen.
Expansion über Österreich hinaus
Der Blick richtet sich bereits über die Grenzen. Deutschland und Ungarn zählen zu den nächsten geplanten Märkten. Zusätzlich sollen größere Multi-Sport-Hallen in Ballungszentren entstehen.
Für 2027 ist außerdem eine eigene Turnierserie vorgesehen. Auch der Merch-Bereich und die digitale Plattform sollen weiter ausgebaut werden.
Padel wird damit zunehmend zu einem Lifestyle-Thema – und „smash“ will sich genau an dieser Schnittstelle aus Sport, Community und Marke positionieren.
Ein Beitrag von Thomas Leitner





